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Foto+Gespraech+Gierskaempen

Sauerländer Bürgerliste (SBL) besuchte
Quartier Gierskämpen


Im Rahmen der Reihe „Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern vor Ort“ haben jetzt vier der SBL-Ratskandidaten das Quartier Gierskämpen besucht. Spitzenkandidat Gerd Stüttgen, Ingo Leopold, Jugendfachmann Dietmar Schwalm und natürlich der örtliche SBL-Kandidat Jens Krengel hatten zu diesem Termin an die Gierskämpener Bushaltestelle eingeladen, um sich vor Ort in Gesprächen und bei einem Rundgang einen Eindruck über Probleme, aber auch Chancen Gierskämpens zu verschaffen.


So wurden von mehreren Anwohnerinnen und Anwohnern die Probleme Abfall, Lärm, abgestellte abgemeldete Autos sowie freilaufende Hunde, aber auch der Konsum und Verkauf von Drogen angesprochen. Auch das in die Jahre gekommene Bushäuschen, in dem jetzt durch die Stadt eine provisorische Sitzbank aufgestellt wurde, war Thema.
Zwei Mütter bemängelten den losen Schotter auf dem Bolzplatz, der dringend verdichtet werden müsste und auf dem derzeit nicht Fußball gespielt werden kann.
Auch eine kleine Überdachung für den Sandkasten des Spielplatzes wurde angeregt, damit dort gerade kleinere Kinder beim Spielen in den Sommermonaten nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind.
Jens Krengel: „Auch wenn in 2021/2022 einige Bushaltestellen im Stadtgebiet mit Fördermitteln barrierefrei neugestaltet werden, setze ich mich dafür ein, dass wir hier ganz zeitnah einen neuen Anstrich hinbekommen.“ .


Ingo Leopold ergänzte: „Diese Haltestelle muss zu den ersten gehören, die wir neu herrichten.“ So brachte eine Anwohnerin die Idee einer Patenschaft für die Bushaltestelle ins Gespräch, sollte diese erneuert werden.
Dietmar Schwalm, selbst Dipl.-Sozialarbeiter bei einem Kreisjugendamt in der Nachbarschaft des HSK, machte klar, dass sozialpädagogische Ansätze wie etwa der Einsatz von Streetworkern im Quartier Vorrang vor ordnungsrechtlichen Maßnahmen haben muss.
Gerd Stüttgen versprach, dass man seitens der SBL jetzt ganz kurzfristig Gespräche mit der Stadt und dem Quartiersmanagement führen werde, damit Möglichkeiten ausgelotet und sinnvolle Maßnahmen ergriffen werden können, die zu einer nachhaltigen und spürbaren Verbesserung der örtlichen Situation führen sollen. Oft kann etwa schon durch kleinere Maßnahmen, wie etwa die Aufstellung von Hundekotbeutelspendern, manchem Problem wirksam abgeholfen werden.

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Ein politisches Gespräch der Sauerländer Bürgerliste (SBL) bei den Braubrüdern in Arnsberg. Gute Gespräche und Anregungen für die weitere politische Arbeit in Arnsberg.

Die Stadt Arnsberg sollte dringend die Kapazitäten
des Einwohnermeldeamtes erhöhen!


Mehr als 2 Monate lang waren die Stadtbüros ja ganz geschlossen. Auf der Internetseite der Stadt steht, dass es jetzt Termine gibt, aber nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung in der Telefonzentrale der Stadtverwaltung.
Erst beim 6. Anrufversuch war dort heute morgen jemand zu erreichen. Die Person antwortete, dass in dieser Woche (also 6 Tage lang!) in keinem der Stadtbüros noch ein Termin zu erhalten wäre.


Fast alle Bürgerinnen und Bürger suchen das Meldeamt nur dann auf, wenn es dafür einen zwingenden Grund gibt. Die Stadtverwaltung sollte sich so organisieren, dass für diese Pflichtaufgabe mehr Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Und die Möglichkeit für eine (jederzeit aufnahmefähige) Online-Anmeldung wäre eine deutliche Erleichterung bei der Terminvereinbarung mit dem Arnsberger Einwohnermeldeamt!

Unsere Sportvereine und die Corona-Krise:
„Alltägliche Sorgen haben mit Corona nicht viel zu tun“


Die SBL-Stadtratskandidaten Gerd Stüttgen und Ingo Leopold haben sich im Zuge der Corona-Pandemie mit den Vorständen der Sportvereine SV Bachum-Bergheim und TuS Vosswinkel getroffen, um über ihre Sorgen und Ängste in dieser schwierigen Zeit zu sprechen. Ein wenig überraschend für die SBL-Kandidaten kam während der Gespräche in beiden Vereinen übereinstimmend heraus, dass es keine finanziellen Engpässe aufgrund von einbehaltenen oder zurückgebuchten Vereinsbeiträgen gibt. Auch mit Kündigungen aufgrund der Corona-Krise mussten sich die Vereine nicht auseinandersetzen. Der heimische Sportverein gehört in vielen Fällen zur Familie der Mitglieder dazu. Dies scheint zumindest einer der gravierendsten Gründe und Unterschiede zu manch anderen Vereinen und Sporteinrichtungen – wie zum Beispiel Fitnessstudios – zu sein. Hier konnte man oft davon hören, dass Mitgliedsbeiträge zurückgebucht wurden und die „Kleinunternehmen“ damit nicht selten in finanzielle Schieflage gerieten.


SV Bachum-Bergheim als auch TuS Vosswinkel zeichnen sich darüber hinaus durch den sehr hohen Einsatz von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus, welche ebenfalls aus dem Herzen der Vereine kommen. So werden natürlich die über den normalen Spielbetrieb hinaus stattfindenden Vereinsfeste oder Public-Viewing-Veranstaltungen mit ehrenamtlichem Einsatz vorangetrieben, die Plätze und Sportanlagen werden ebenfalls ehrenamtlich in Schuss gehalten.

Und hier verzog sich dann bei den verantwortlichen Vorständen das Gesicht mit so mancher Sorgenfalte. Denn alles ehrenamtliche Engagement und das Glück, von zurückgebuchten Vereinsbeiträgen verschont worden zu sein, kann nicht über die Tatsache hinwegtrösten, dass die Kunstrasenplätze alle 15 – 20 Jahre gründlich renoviert werden müssen. Und dass die Stadt hier aktuell überlegt, den Fußballvereinen den Zuschuss zur Renovierung der Plätze in Höhe von 150.000 – 200.000 Euro zu streichen, könnte zukünftig das Überleben der Vereine gefährden. 


Gerd Stüttgen dazu: „Es kann nicht sein, dass nur die ganz großen Vereine profitieren. Die Stadt muss bei der Sanierung von Kunstrasenplätzen auch den kleineren Vereinen und den Vereinen in den Dörfern helfen, sonst werden diese in ihrer Existenz ernsthaft gefährdet. Hier stehen wir an der Seite der Vereine.“

Ein Überleben in ganz anderer Form hätte beim SV Bachum-Bergheim noch Priorität. Der Platz ist für Kinder und Jugendliche sowohl vom Ortsteil Bachum als auch vom Ortsteil Bergheim sehr schwer bis gar nicht gefahrlos zu erreichen. Hier fehlen jegliche Fahrrad- und Fußwege. Die Kinder und Jugendlichen müssen von ihren Eltern hin- und zurückgebracht werden. Das kann nicht im Sinne der Stadt Arnsberg sein und stößt bei den Kandidaten Stüttgen und Leopold auf Unverständnis.

Hier fordert die Sauerländer Bürgerliste Arnsberg die Stadt Arnsberg ganz klar dazu auf, auch zukünftig ihren Vereinen in dieser Hinsicht zur Seite zu stehen.

Denn wenn Sportvereine wie diese sterben, werden die Jugendhilfeprogramme parallel hochgefahren werden müssen. Denn eines ist klar: Der Sportverein bietet für viele Kinder und Jugendliche eine Konstante und wichtige parallele „Erziehung“ im sozialen Miteinander neben der des Elternhauses.

Ingo Leopold: „Jugendarbeit ist aktive Arbeit für unsere Zukunft. Was da jetzt unsinnigerweise eingespart wird, muss später an Jugendhilfeeinrichtungen neu geschaffen werden. Deshalb werden wir allen Vereinen zur Seite stehen, die in unserer Stadt Jugendarbeit leisten.”

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Die SBL Arnsberg ist sich ihrer Verantwortung hierüber bewusst und wird den Vereinen entsprechend helfen und für diese argumentieren.”

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Ingo Leopold

Arnsberg muss im Sommer ein
Freibad-Angebot bereitstellen


Die Sauerländer Bürgerliste (SBL) fordert die Verantwortlichen der Stadt Arnsberg auf, auch in diesem Sommer ein Freibad-Angebot vor allem für Familien, Kinder und Jugendliche bereitzustellen. Jetzt zeigt sich zum ersten Mal, welche Folgen die Privatisierung von Gemeingut vor allem in Krisenzeiten haben kann. Die SBL kann verstehen, dass man die ehrenamtlichen Aktiven der Fördervereine nicht „im Regen stehen“ lassen darf. Deren unermüdlicher Einsatz auch in krisenlosen Zeiten ist im höchsten Maße zu loben. Aber für deren Unterstützung in der aktuellen Situation gibt es kurzfristige Lösungen. Die Stadt Arnsberg müsste wenigstens vorübergehend die Verantwortung übernehmen.


Zwar sind die Anforderungen, die sich aus der neuen Richtlinie über „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ ergeben, hoch, und der Mindestabstand zwischen den Besuchern in den Bädern muss eingehalten werden. Aber für Freibäder sind die Anforderungen leichter zu erfüllen als für Hallenbäder. Und zahlreiche andere Städte schaffen dies.

In Arnsberg sollte es möglich sein, dass vorübergehend Personal aus anderen Sporteinrichtungen den Freibädern zur Verfügung gestellt wird. Auch könnte man für einige Wochen noch zusätzlich Personal aus dem Rathaus gewinnen, wenn man wie andere Kommunen eine Aufgaben-Prioritätenliste erstellen würde. Dann werden halt bestimmte Aufgaben mit


geringerer Priorität erst im Herbst erledigt. Die Haftungsverantwortung der Ehrenamtlichen kann in großen Teilen auch von der Stadtverwaltung abgesichert werden.

Die SBL in Arnsberg sieht mit diesen Vorschlägen eine große Chance, dass es doch noch zu einer Öffnung der Freibäder in diesem Sommer kommt. Das wäre vor allem eine große Erleichterung für die Familien, die entweder aus finanziellen Gründen oder wegen zu geringer Urlaubskapazitäten in Deutschland in diesem Jahr nicht eine Urlaubsreise antreten können.

Falls es nicht klappen sollte, sieht die SBL aber auch keinen großen Schaden, wenn natürliche Gewässer an geeigneten Stellen zum Baden benutzt werden.

Video-Sprechstunde
der SBL-Kandidaten zur Kommunalwahl


Bei der diesjährigen Kommunalwahl tritt die Sauerländer Bürgerliste (SBL) erstmals für den Rat der Stadt Arnsberg an. Bereits für April und Mai waren Info-Veranstaltungen in den Arnsberger Ortsteilen geplant. Da das wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht geht, bietet die SBL als Ersatz eine Video-Sprechstunde an.
Sie findet jeweils montags um 20:30 Uhr statt. Start ist am 11. Mai.

International

Gerd
Stüttgen

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Ingo
Leopold

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Online Journal


Ihre Gesprächspartner sind dann die beiden SBL-Kandidaten für Arnsberg Ingo Leopold und Gerd Stüttgen.
Die Einwahl erfolgt über
meet.systemliorg/SBLArnsberg
Genutzt werden können z.B. Laptops, Handys und I-Pads.
Technische und andere Rückfragen können per Mail über
info@sbl-fraktion.de
geklärt werden.

Gedanken zur Wiederöffnung von Eisdielen, Restaurants, Biergärten und Cafés in Arnsberg


Wir haben in den letzten Wochen gelernt Abstand zu halten. Deswegen sollte man der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung auch zutrauen, dass bei der Wiederöffnung von Eisdielen, Restaurants, Biergärten und Cafés unter bestimmten Auflagen diese Abstandsregeln weiterhin beachtet und eingehalten werden. Das hilft nicht nur den Besitzer*innen sondern vor allem vielen Beschäftigten in dem Bereich, die derzeit um ihre Existenz bangen.

Es gibt gerade hier im ländlichen Raum Betriebe, die an größeren öffentlichen Freiflächen wie z.B. Marktplätzen liegen oder über eigene größere Außenbereiche verfügen. Und auch die Temperaturen in diesen Wochen lassen einen sitzenden Aufenthalt im Freien zu.

Warum fängt man nicht mit der Öffnung von Außenangeboten an, bei denen kleine Tische für max. 2 Personen (ggf. Ausnahmen bei Kindern) im Abstand von 2 Metern stehen? Da lassen sich alle Abstandsregeln einhalten, so dass sowohl der Infektionsschutz beachtet wird als auch Teile des öffentlichen Lebens wieder möglich werden.

Dafür kann man z. B. in Neheim den ganzen Marktplatz und in Alt-Arnsberg den Steinweg und den Alter Markt sowie Bereiche am Brückenplatz mit großen Abständen bestuhlen. Gastronomiebetriebe mit großen Außenflächen können diese entsprechend gestalten. Zusätzlich sollten die beteiligten Betriebe ein Hygienekonzept für eine noch effektivere Reinigung von Gläsern und Tassen erstellen, so dass sie nur nach der Reinigung in einer Spülmaschine wieder benutzt werden.

Wir sind kreativ für neue Lösungen unter Beachtung der Infektionsbestimmungen. Lassen wir diese bitte auch zu!
Daher fordert die SBL den Bürgermeister der Stadt Arnsberg auf, im Rahmen seiner Kompetenzen solche Regelungen zuzulassen bzw. das Land NRW dazu aufzufordern, seinerseits die formalen Voraussetzungen dafür zu schaffen.